Eine preisgekrönte Innovation: 'Shift-by-wire', der Gangwahlschalter für BMWEine preisgekrönte Innovation: 'Shift-by-wire', der Gangwahlschalter für BMW

Großartige Projekte - glückliche Gewinner 

von links nach rechts: Dr. Peter Jung (Jury), Roland Buschle, Vitus Müllich, Guido Stopper, Wolfgang Möller, Rainer Berchthold, Robert Masa, Ewald Marquardt, Prof. Hans-Jörg Bullinger (Jury-Vorsitzender)

21.12.2007, Freitagabend am Öschberghof in Donaueschingen: Die Sieger des erstmalig ausgeschriebenen Zukunftspreises der "Privaten Stiftung Ewald Marquardt für Wissenschaft und Technik, Kunst und Kultur" werden bekannt gegeben.

Ehre, wem Ehre gebührt
Die Verleihung des Zukunftspreises

Der erste Preis geht dabei an ein ganzes Team. Für das Entwicklungsprojekt "mechatronische Systeme und redundante Sensorik für Shift-by-Wire Anwendungen" in Kraftfahrzeugen werden Rainer Berchthold, Roland Buschle, Robert Masa und Guido Stopper, allesamt Diplom-Ingenieure bei der Marquardt GmbH, gemeinschaftlich ausgezeichnet. Kern der Idee liegt in intelligenter Elektronik, die sich flexibel positionieren lässt. Herkömmliche Schalthebel werden dabei durch bedienerfreundliche Gangwahlschalter, die online mit dem Getriebe verbunden sind, ersetzt.

Rund um seine Verdienste beim "Laserdurchstrahl-Schweißen von thermoplastischen gleichfarbigen Kunststoffteilen" belegt Vitus Müllich den zweiten Platz. Wolfgang Möller, wie Vitus Müllich Diplom-Ingenieur im Ruhestand, erhält darüber hinaus einen Sonderpreis. Sein ausgezeichnetes Projekt: "Erstellen einer international einheitlichen, verbindlichen, langzeitig gültigen Sicherheits-, Prüf- und Zulassungsnorm für elektromechanische, elektronische und kombiniert mechanisch-elektronische Geräteschalter."

Diplom-Ingenieur Ewald Marquardt - Gründer der Stiftung und Initiator des Zukunftspreises - und Prof. Dr.-Ing. habil. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft für angewandte Forschung in München, als Jury-Vorsitzender, zeigten sich mit Quantität und Qualität der eingereichten Projekte durchweg zufrieden. "Nur wenn wir uns an der Spitze des technischen Fortschritts behaupten können, sichern wir die Arbeitsplätze in unserem Land. Denn nur wettbewerbsfähige Arbeitsplätze sind mittel- und langfristig auch sichere Arbeitsplätze." Ganz nach dieser Aussage von Ewald Marquardt wird der Zukunftspreis im Jahr 2009 in die nächste Runde gehen.

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Südkurier
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Neckarquelle
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